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Kultur:
Burg Beeskow: Szenische Lesung & Gespräch

VERANSTALTUNG: „Ohne Applaus … Vom Übersetzen als stiller Kunst. Henryk Bereska 1926–2005“ | Ausstellungseröffnung „HB 100 – Ein Abend für Henryk Bereska“ | Szenische Lesung & Gespräch

DATUM: Freitag | 25. September 2026 | 18 & 19 Uhr
ORT: Burg Beeskow | ART.BOX.LOS & Konzertsaal
EINTRITT: Ausstellungseröffnung frei | Abendveranstaltung 10 € | erm. 8 €

DATUM: 14.09.2026


In diesem Jahr wäre der Schriftsteller Henryk Bereska (1926–2005) 100 Jahre alt geworden. Neben Karl Dedecius war der 10. Beeskower Burgschreiber einer der profiliertesten Übersetzer und Vermittler polnischer Literatur in Deutschland – und ein bemerkenswerter, obwohl wenig bekannter Lyriker. Anlässlich seines 100. Geburtstages haben das Karl Dedecius Archiv und die Bibliothek des Collegium Polonicum in Słubice unter dem Titel „Ohne Applaus … Vom Übersetzen als stiller Kunst. Henryk Bereska 1926–2005“* eine Wander-Ausstellung erarbeitet, die Bereskas Werk im literatur- und kulturhistorischen Kontext würdigt. Die Grundlage der deutsch-polnischen Präsentation bilden Dokumente und Fotografien aus dem Familienarchiv und dem Nachlass von Bereska. Am Freitag, 25. September 2026, 18 Uhr, wird die Schau im Beisein der Organisator:innen in den drei Pavillons der neuen Burghofbühne eröffnet, die jetzt unter dem Namen „ART.BOX.LOS“ in die regelmäßige Nutzung als Kunstraum geht. Der Eintritt ist frei.


Im Anschluss an die Eröffnung widmet die Burg Beeskow ihrem ehemaligen Burgschreiber einen Abend. Den Auftakt macht um 19 Uhr das Frankfurter Theater des Lachens mit der szenischen Lesung „Wenn ich nachts losgehe …“, gefolgt von einem Gespräch über Bereskas Zeit in Beeskow. Zu Gast sind seine Tochter, die Regisseurin Odette Bereska, Wolfgang de Bruyn als ehemaliger Kulturamtsleiter des Landkreises, Tilman Schladebach, seinerzeit Direktor der Burg Beeskow, sowie Pfarrer Christian Stiller, der 2002 als Journalist der Märkischen Oderzeitung auf den Autor und Übersetzer traf. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets gibt es im Vorverkauf am Museumstresen der Burg Beeskow, telefonisch unter 03366 35-2727 sowie online unter reservix.de (zzgl. Vorverkaufsgebühr).


* Gefördert durch die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Foto: Gilda Bereska

Eingetragen am 14.09.2026 um 17:53 Uhr.
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