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Einblicke, Begegnungen, Perspektiven: IHP feierte den Internationalen Tag der Frauen in der Wissenschaft


Frankfurt (Oder) IHP/pm. Mit Vorträgen, Laborführungen und künstlerischen Impulsen feierte das IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik am 11. Februar den „Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft“. Die Veranstaltung brachte Schülerinnen, Forschende und ein wissenschaftlich interessiertes Publikum zusammen und setzte ein Zeichen für Chancengleichheit sowie für die Sichtbarkeit von Frauen in wissenschaftlichen Karrierewegen.

Zum Auftakt erhielten Schülerinnen praxisnahe Einblicke in Arbeitsfelder und Ausbildungsmöglichkeiten am IHP. Bei Führungen durch Labore und den Reinraum kamen sie mit Wissenschaftlerinnen ins Gespräch und informierten sich über berufliche Perspektiven in der Mikroelektronik. Ein Science Slam der IHP-Gruppenleiterin Costanza Manganelli vermittelte Forschungsthemen auf anschauliche Weise und lud zur Diskussion ein.


Foto:
Forschung zum Anfassen:
Während der Reinraumführung betrachten Schülerinnen einen Wafer aus der Nähe.
© IHP 2026/Juliane Schlegel


Am Nachmittag stand Spitzenforschung im Fokus. Im Rahmen eines Institutskolloquiums sprach Prof. Luisa Torsi über „Single-Molecule with a Large Surface (SiMoLS): A Paradigm Shift in Ultra-Sensitive Label-Free Biosensing“. Sie stellte einen neuartigen Ansatz der Einzelmoleküldetektion vor, mit dem Moleküle in biologischen Proben erkannt werden können, wodurch neue Perspektiven für schnelle und kostengünstige Diagnostik eröffnet werden.

Luisa Torsi zählt zu den international renommiertesten Wissenschaftlerinnen auf den Gebieten der Bioelektronik, molekularen Sensorik und organischen Elektronik. Sie ist Professorin für Chemie an der Aldo-Moro-Universität Bari und Autorin zahlreicher hochrangiger Publikationen, hält mehrere internationale Patente und gehört mit zehntausenden Zitierungen zu den einflussreichsten Forscherinnen ihres Fachgebiets.

Bei einem kurzen Impulsvortrag zum Thema „Women in Management“ von Mirtha Valenzuela Vera, Geschäftsführerin der IHP Solutions GmbH, erhielten die angereisten Besucherinnen und Besucher Einblicke in die Rolle weiblicher CEOs. Anhand ausgewählter Beispiele zeigte sie die strukturellen Herausforderungen und Chancen von Frauen an der Spitze von Unternehmen auf.

Danach stellte Anna Herfurth, Leiterin der Personalabteilung, das Institut vor und präsentierte die Videoreihe „Women in Science“, die Forscherinnen des IHP und ihre unterschiedlichen Lebens- und Karrierewege sichtbar macht.

Einen eindrucksvollen kulturellen Akzent setzte die Physikerin, Autorin und Wissenschaftskommunikatorin Gabriella Greison mit ihrem Theatermonolog „Einstein & Me“. Darin schilderte die auch unter dem Namen „Rockstar der Physik“ bekannte Wissenschaftlerin die Geschichte von Mileva Marić, Physikerin und erste Ehefrau Albert Einsteins, aus ihrer Perspektive und lenkte den Blick auf wissenschaftliche Leistungen, fehlende Anerkennung und strukturelle Barrieren für Frauen. Themen, die bis heute nichts an ihrer Aktualität eingebüßt haben.

Die Nachmittagsangebote fanden in englischer Sprache statt. Viele Gäste nutzten im Anschluss die Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung.

Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch das IHP und die IHP Solutions GmbH.


Foto:
Die Physikerin und Wissenschaftskommunikatorin Gabriella Greison während ihres Theatermonologs „Einstein & Me“.
© IHP 2026/Juliane Schlegel


Über das IHP:
Das in Frankfurt (Oder) ansässige IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik forscht an siliziumbasierten Systemen, Hochfrequenz-Schaltungen und neuen Materialien für die Mikro- und Nanoelektronik. Seine Entwicklungen finden Anwendung in der drahtlosen Kommunikation, Medizintechnik, Industrie 4.0, Mobilität und Raumfahrt. Mit über 400 Mitarbeitenden aus mehr als 30 Nationen gehört das IHP zu den führenden europäischen Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der angewandten Mikroelektronik. Das Institut wird gemeinsam vom Bund und dem Land Brandenburg mit jährlich rund 35 Millionen Euro institutionell gefördert.

www.ihp-microelectronics.com

Eingetragen am 16.02.2026 um 18:02 Uhr.
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