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Neuzelle (han). Klostergartentag in Neuzelle heißt für die Organisatoren Stress und das Talent damit umzugehen. Nicht nur die Lenkung zu den Parkplätzen, auch das Gedränge an den Eingängen ließen am Samstag erahnen, dass hunderte Besucher das Kaiserwetter nutzen wollten, um sich im Klostergarten umzusehen. An den Autokennzeichen war abzulesen, dass dieses Neuzeller Event weit über die regionalen Grenzen hinaus Interesse weckt.
Mit dem Einzug der Höfischen Gesellschaft aus Berlin fühlten sich die Besucher zurück versetzt ins Barock und machten damit dem nach barocken Vorbild angelegten Klostergarten alle Ehre. Die Gesellschaft begleitet durch den ganzen Tag und zeigte mit damaligen Tischsitten und historischen Tänzen, dass man im Barock durchaus zu Leben verstand. Nur das Anlegen der Kleider trübte wohl dabei die Laune, denn mit rund zwei bis drei Stunden waren zumindest die Damen dabei.
Neben naturnahem Handwerk, allerlei Tipps für die ganz private Gärtnerei und schier endlosen Pflanzenangeboten waren die Führungen durch den Kräuter- und Gemüsegarten heiß begehrt, genauso, wie die durch die katholische Klosterkirche. Hier ging es nicht nur um die Geschichte an sich sondern auch um den Neubau des Zisterzienserklosters Maria Friedenhort bei Treppeln und das Leben der Mönche und Schwestern heute. ----------------------------------------------------------------------------------- Übrigens gibt es mit dem Herbstfest im Neuzeller Strohhaus den nächsten Höhepunkt im Veranstaltungskalender des Ortes. Am 18. Oktober 2026 zwischen 11 und 17 Uhr wird im Haus und im Garten altes Handwerk vom Filzen bis hin zum Spinnen präsentiert. Naturprodukte, wie Honig aus der Region, Gartenkeramik und vieles mehr können auch mitgenommen werden. -----------------------------------------------------------------------------------
Fotos: han |