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VERANSTALTUNG: „Wie viel Erde braucht der Mensch?“ – Leo Tolstoi | Theater des Lachens DATUM: Freitag | 19. Juni 2026 | 20:30 Uhr PREMIERE Samstag | 20. Juni 2026 | 20:30 Uhr ORT: Burg Beeskow | Burghofbühne EINTRITT: 20 € | erm. 18 €
(pm). Die Kuh ist zufrieden. Das Schaf ist zufrieden. Das Pferd ist zufrieden. Die Frau schwatzt und ist zufrieden. Der Bauer ist zufrieden, fast zufrieden, also nicht unglücklich. Aber etwas nagt am Bauern: „Mit einem Stückchen eigenem Land könnte ich, Pachom der Bauer, auch zufriedener sein. Da könnte mir nicht mal der Teufel Angst machen.“ – „Ja, naja …“ Mit diesem Gedanken rekelt sich der Teufel hinter der Ofenbank und denkt sich: „Mir schon recht. Pachom, ich werde dir so viel Land geben, und gerade durch das Land werde ich dich fangen!“ – Die Kuh wird unruhig. Das Schaf wird unruhig. Das Pferd wird unruhig. Die Frau schwatzt, und Pachom ist voller Vorfreude. Der Teufel kichert leise …
Lew Tolstois 1885 erschienene Meistererzählung ist die szenische Anleitung für ein lustvoll spielerisches Zerlegen der menschlichen Unzulänglichkeit. Es wird mit und ohne Puppen gespielt, mit und ohne Masken agiert und mit und ohne Stimme gesungen, mit und ohne Instrument musiziert, was das Zeug hält. In der Inszenierung des Theaters des Lachens (Regie: Astrid Griesbach), die am Freitag, 19. Juni 2026, 20.30 Uhr, auf der Beeskower Burghofbühne ihre Premiere feiert, spielen Judith Speckmaier, Christine Müller, Torsten Gesser und Arkadiusz Porada. Für Bühnenbild und Ausstattung sorgen Lisette Schürer und Judith Mähler. Eine weitere Vorstellung ist für Samstag, 20. Juni 2026, 20.30 Uhr, geplant.
Die Endproben finden ab 8. Juni im Rahmen einer Theaterresidenz auf der koproduzierenden Burg Beeskow statt.
Karten für die Veranstaltungen gibt es zum Preis von 20 €, ermäßigt 18 €, im Vorverkauf am Museumstresen der Burg Beeskow, telefonisch unter 03366 35-2727 sowie online unter reservix.de (zzgl. Vorverkaufsgebühr).
Nach der Beeskower Premiere wird die Inszenierung auf der Insel Ziegenwerder in Frankfurt (Oder) zu sehen sein (26./27.06.2026, 20.30 Uhr).
Foto: Stephanie Lubasch |